Songlines
Vol. I –
Das F
estival
27. – 29.9.19

Die Mission

Songs prägen Kulturen, stiften Identitäten und schließen Menschen zusammen. Vor allem zeichnen sie Landkarten, die unsere äußere und innere Welt beschreiben. SONGLINES möchte diesen Landkarten auf die Schliche kommen: Letztlich um mehr darüber herauszufinden, was uns alle berührt, nahegeht und bestenfalls verbindet.



Ein Google-Maps 50.000 Jahre vor Google-Maps.

Vor 50.000 Jahren haben die Aborigines Australien durchwandert und ihre Wege auf mythologischen Karten festgehalten. Karten, die aus gesungenen Texten bestehen und mündlich von einer Generation zur nächsten überliefert wurden. Damit schufen sie ein cleveres Navigationssystem, in denen Sternkonstellationen, mythische Wesen und Landschaftsbeschreibungen die Reisenden sicher von A nach B führten.

Dabei machten sich die Ureinwohner Australiens eine besondere Eigenschaft von Liedern und Geschichten zu Nutze: Sie bleiben schlichtweg besser im Gedächtnis als etwa die Aufforderung: »Nächste Kreuzung rechts abbiegen«. So erzählt zum Beispiel einer ihrer Mythen von der Regenbogenschlange, die sich den Weg durch Nordaustralien bahnte und dabei Flüsse und Berge, aber auch ein Lied schuf, das die Reise und die damit verbundenen Besonderheiten beschreibt. Dieses Lied wird bis heute von den indigenen Einwohnern gesungen und enthält alle wichtigen Eckdaten, die die Reisenden brauchen, um es heil durch den halben Kontinent zu schaffen. Dazu muss man nicht unbedingt an Regenbogenschlangen glauben. Es macht die Reise nur interessanter.

Diese gesungenen Navigitationssysteme der Aborigines sind bis heute als sogenannte Songlines oder Traumpfade bekannt und durchziehen Australien wie ein unsichtbares Netz.

Die Grenzen der Musik sind die Grenzen der Welt.

Die Verbindung von Musik und Erzählung ist seit jeher eine zutiefst menschliche Ausdrucksform, die Grenzen zieht und überschreitet, die Welt und den Menschen immer wieder aufs Neue vermisst. So gibt es Songs darüber, wie und wo man am besten Wasser findet oder ein Kanu baut. Oder darüber, dass der eine Gott besser ist als der andere. Songs über unstillbare Sehnsucht und wie sie am besten zu behandeln ist. Songs, die Menschen beim Einschlafen helfen. Aber auch Songs über die Vorzüge selbst gezüchteter Tomaten. Es gibt Songs mit Texten, aber auch Grunzlieder und wortlose Chantings. Freundschaft, Freude, Trost, Wissen, Religion und Liebe – davon handeln alle Songs mehr oder weniger. Songs bilden die Welt ab, die äußere wie die innere. Es sind Lieder, die uns sagen: Wie wir denken und fühlen, was wir wissen und was wir uns wünschen, wer wir sind oder sein möchten. Als Individuum, als Gemeinschaft, als Kultur, als Spezies.

So prägen Songs Kulturen und stiften Identitäten, schließen Menschen zusammen und manchmal andere aus. Sie bilden weltweit wirkende emotionale Netzwerke, die Sprach- und Staatsgrenzen bilden oder abbilden, aber auch immer wieder sprengen. Sie trennen die Geschlechter, Lebensalter, Hautfarben und Stände, nur um sie dann mit Leichtigkeit zu überwinden. Songs sind mal lokal verankert, mal wandern sie durch die Welt, mal durch die Zeit. Tatsächlich haben Songs und Songkulturen überall auf der Welt musikalische Landkarten gezeichnet und ganze Kontinente kartografiert.

Das Unsichtbare sicht-, vor allem hörbar machen.

SONGLINES will diese Landkarten exemplarisch nachzeichnen, dabei Songs und ihre Geschichte auf unterschiedlichste Art entdecken und wiederentdecken, sie bewahren und zur Aufführung bringen. Doch es geht um mehr als bloß reine Archäologie, nämlich darum, Traditionen lebendig weiterzuentwickeln und ganz neue zu erfinden. Letztlich um mehr darüber herauszufinden, was uns alle angeht, berührt und bestenfalls verbindet. SONGLINES kollaboriert dabei mit Profis, Amateuren und Menschen wie du und ich. In Nürnberg, in der Umgebung und in Zukunft vielleicht sogar in der übrigen Welt.









Das Festival

SONGLINES Vol. I ist ein Festival, das die unverwechselbare musikalische Identität der Stadt Nürnberg erlebbar macht: mit ihren zahlreichen Traditionen, musikalischen Kulturen und Subkulturen, der Jugend und den Alten, den Chören und den Solisten, den alteingesessenen Institutionen und den Kulturläden, den Profis, Amateuren und Songwritern wie du und ich.



Der musikalische Fingerabdruck der Stadt.

Jede Stadt ist ein sozialer Organismus, der lebt und atmet, bestenfalls wächst und gedeiht. Das Gewebe einer Stadt konzentriert die Bevölkerung, verteilt und sortiert sie, um ein gutes Leben und Zusammenleben zu organisieren. Dabei geht es um alle Lebensbereiche: Wohnen, Arbeiten, Konsumieren, Kommunizieren und Fortbewegen. Den Organen eines ‚Stadt-Körpers’ fallen vielfältige Aufgaben zu: Sie stellen Wohnraum, Straßen und öffentliche Verkehrsmittel, ernähren Familien, entsorgen Abfälle, pflegen die Kranken und Alten, erfüllen Wünsche, locken Unternehmen an, bekämpfen Kriminalität, schützen Individuum und Besitz, ja, verteilen Glück und Zukunft. Dass sich diese vielen Teile zu einem funktionierenden Ganzen zusammenfügen, gleicht einem wundersamen Balanceakt und ist nicht nur den rein praktischen Dimensionen des Stadtlebens, sondern auch der emotionalen Seite geschuldet. Oder anders gesagt: Das Herz der Stadt war schon immer ihre Musik. So gibt es keine Baustelle, die ohne das typische Radio auskäme, keine Beerdigung, auf der nicht gesungen würde, keinen Jogger, der sich nicht durch ein paar lockere Beats durch den Park treiben ließe, keinen Club, in dem man ohne stampfende Elektro-Rhythmen zueinander fände. Die Leistungen von Musik und Liedern ist verblüffend groß: Sie regulieren das Seelenleben jedes Einzelnen, bringen Menschen zusammen, synchronisieren Gefühle und Tätigkeiten und bilden so urbane Gemeinschaften der Arbeit, der Feier, der Trauer und der Liebe.

Trotz Globalisierung und der damit verbundenen Angleichung der Lebensstile bestimmen Tradition, kultureller Hintergrund, ja, das stadtspezifische Lebensgefühl mit, was konsumiert, gedacht, musiziert und gehört wird. Jena, Leipzig und Dresden im Osten oder Mannheim, Stuttgart, Hamburg und Nürnberg im Westen – jede Stadt hat ihren eigenen Sound. Manchmal erscheint der musikalische Fingerabdruck so eindeutig, dass er unauslöschlich mit dem Stadtnamen verbunden ist: So gilt Liverpool bis heute als Stadt des Pops, New Orleans als Geburtsstätte des Jazz und Wien als Mekka der Klassik. Natürlich bleibt am Ende das Klischee hinter der Realität zurück: auch in Liverpool gibt es Chöre, auch Wien kennt neben Mozart eine Technoszene. Je näher man sich mit der urbanen Kulturszene befasst, desto deutlicher wird, dass in jeder größeren Stadt eine Vielfalt an Labels, Clubs und Kulturhäusern das musikalische Stadtbild entscheidend prägen. Sie führen auf unterschiedlichste Weise die Menschen je nach Lebensalter und Motivation zusammen, um sie zu berühren, zu verbinden, oder gemeinsam zum Schwingen zu bringen.

Gestatten, die Meistersinger von Nürnberg.

Gerade die Stadt Nürnberg durchzieht ein emotionales Netzwerk aus Musikern, Chören und Liedermachern, das auf eine Jahrhunderte lange Tradition zurückblicken kann. Ihre wohl bekanntesten Emporkömmlinge waren die sogenannten Meistersinger: bürgerliche Dichter und Sänger im 15. und 16. Jahrhundert, die sich zunftartig zusammenschlossen. Die Dichtungen und Melodien des Meistergesangs leiteten sich aus dem Minnesang ab, gehorchten aber strengeren Regeln. Der Meistergesang organisierte sich, nachdem die ersten Sänger noch als Vaganten unterwegs waren, in festen Singschulen, die zuerst in Mainz, Augsburg und Mitte des 15. Jahrhunderts in Nürnberg entstanden.

Heute sind uns »Die Meistersinger von Nürnberg« vor allem durch Wagners gleichnamige Oper bekannt, in deren Mittelpunkt eine Art Sängerkrieg steht: Zwölf ziemlich verknöcherte Nürnberger Meistersänger unterliegen einem hereingeplatzten Newcomer, der die starren Sangesregeln mit trickreicher Frechheit sprengt, am Ende obsiegt und so eine schöne Meister-Tochter für sich gewinnt. Nur Meister Hans Sachs erkennt die geniale Kreativität des jungen Künstlers der Zukunft, mit dem Wagner sich ganz bescheiden selbst portraitierte. Tatsächlich gehört der historische Hans Sachs bis heute zu den bekanntesten Meistersingern überhaupt: Nach eigenen Angaben soll er mehr als 4000 Lieder gedichtet haben.

Von der immensen Nürnberger Gesangstradition ist bis heute noch viel zu spüren. Neben Gruppierungen wie dem Hans-Sachs-Chor und dem Philharmonischen Chor gibt es zahlreiche kleinere und größere Vereine und Singkreise, Musikschulen und Privatlehrer für Gesang. Oder wie es die Fans und Meistersinger des neunfachen Meisters 1. FC Nürnberg gerne zum Besten geben: »Die Legende lebt«.

SONGLINES VOL. I holt gemeinsam mit dem Amt für Kultur und Freizeit und N2025 vom 27. bis zum 29. September 2019 einen guten Teil dieses musikalischen Reichtums auf die Bühne und hat dazu zahlreiche Akteure und Kulturstandorte Nürnbergs eingeladen, sich an dem dreitägigen Ereignis zu beteiligen.







Das Programm


Freitag 27.9.


17.30 Uhr › Kulturwerkstatt Auf AEG, Großer Saal

1. PAST FORWARD – Eröffnungskonzert SONGLINES Vol. I

Das Eröffnungskonzert des anlässlich der Nürnberger Kulturhauptstadtbewerbung N2025 initiierten Projektes SONGLINES ist eine Begegnung zwischen jung und alt, zwischen Aufbruch in die Zukunft und Erinnerungen an Vergangenes: Der »jungeChor nürnberg« und der Demenzchor »Sing ein Lied …!« nehmen uns mit auf eine berührende Lieder-Reise durch verschiedene Länder und Zeiten und zeigen uns, dass Alter beim Singen keine Rolle spielt.

Der »jungeChor nürnberg« ist Teil der Musikschule Nürnberg. Der Chor »Sing ein Lied...!« ist ein Angebot der Angehörigenberatung e.V. Nürnberg und wird vom Seniorenamt der Stadt Nürnberg unterstützt.



19.30 Uhr › Kulturladen Röthenbach

2. REChord presents ChiCHORinas und mentastic

Der 2011 gegründete Chor REChord veranstaltet für SONGLINES Vol. I einen Sängerwettstreit. Für das Konzert in Röthenbach haben sich die Frauen (ChiCHORinas) und die Männer (mentastic) des Chores jeweils ein eigenes Programm ausgedacht, das sie abwechselnd aufführen. Das Publikum kann sich auf tolle frische Stimmen und ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm freuen!
Für seine Leistungen wurde REChord 2018 vom Fränkischen Sängerbund ausgezeichnet.


20.30 Uhr › Villa Leon

3. Ägäis Connection feat. Hamavayan

Hier werden groovige transkulturelle SONG-
LINES hörbar! Ganz unterschiedliche Klänge, Sprachen, Ort- und Landschaften rund um die Ufer der Ägäis und vielfältige kulturelle Identitäten vereinen sich im Rembetiko, dem ägäischen Blues, der von türkischen Vertriebenen in den 1920er Jahren nach Europa kam, und in der traditionsreichen Liedtradition der Zeybek, die die Band »Ägäis Connection« im ersten Teil des Abends präsentieren. Anschließend führt die Reiseroute der »Ägäis Connection« weiter und trifft auf traditionelle persische Musik der Band »Hamavayan«, die sie neu interpretiert. Das Zusammentreffen der westlichen Instrumente mit den orientalischen Instrumenten wie Tombak, Kanun, Ud und Saz garantiert ein Fest des Rhythmus und der fetzigen World-Grooves.

Eintritt: 10 / 8 € (erm.), 5 € (Nbg.-Pass), Villa Leon


Eintritt frei, bis auf Villa Leon.


Nürnberg-Karte
Chor


Nürnberg-Karte

Samstag 28.9.


14 Uhr › Vorplatz Lorenzkirche

4. Kinderprojektchor MUBIKIN PREMIERE!

Eine Premiere steht an! Die jungen Grundschüler*innen des MUBIKIN Kinderprojektchores präsentieren zum ersten Mal ihre Lieder. Und das mitten in der Stadt unter freiem Himmel! Vor der Lorenzkirche erklingen die jungen Stimmen mit Kinderliedern aus ganz Europa. Unterstützt werden sie dabei durch den irischen Sänger und bekannten Quizmaster Kevin Dardis.
Derzeit erhalten in Nürnberg ca. 2800 Kinder kostenfreien Unterricht in musikalischer Früherziehung und Grundausbildung in 41 Kitas und 8 Grundschulen. Alle Kinder dieser MUBIKIN Grundschulen haben die Möglichkeit, an diesem Projektchor teilzunehmen.

Gesamtleitung: Gabriele Rüll


15.15 Uhr › Busbahnhof Langwasser Mitte

5. Chor der Kinderinsel

Die kleinen Stars aus der Kinderinsel des Gemeinschaftshauses Langwasser präsentieren für SONGLINES Vol. I Lieder und Tänze aus Deutschland und Russland. Sie tragen lebendige musikalische Traditionen in den Stadtraum und bringen damit Nürnberg zum Klingen.


16.30 Uhr › Kulturladen Ziegelstein

6. Songs vom anderen Ende der Welt

Gehen Sie im Kulturladen Ziegelstein auf eine musikalische Weltreise! Der japanische Frauenchor »Hanamizuki« hat für SONGLINES Vol. I ein internationales Programm zusammen gestellt: traditionelle japanische Lieder treffen auf modernen J-Pop, deutsche und englische Songs. Auch der deutsch Japanische Kinderchor wird auftreten und mit zweisprachigen Liedern eine musikalische Brücke zwischen Nürnberg musikalisch und dem Fernen Osten schlagen.


17.45 Uhr › Johannisbrücke

7. From Mali to Memphis

Der Rhythmus ist der Wahnsinn, die Songs sind einmalige Zeugnisse der Sklaven Westafrikas. Was der Blues mit Westafrika zu tun hat? Er entstand vor gut einhundert Jahren im Mississippi-Delta. Die Vorfahren der Blues-Musiker*innen kamen lange vorher auf Sklavenschiffen nach Amerika und brachten ihre Lieder mit. Der Abend geht auf eine musikalische Reise von den African Roots zum Blues!


19.30 Uhr › Kulturwerkstatt Auf AEG

8. Project 75

Project 75 ist die Nachwuchsband der Musikschule Nürnberg. Die Musikerinnen und Musiker rund um Sängerin Ronja Wetzel covern alles, was ihnen gefällt. Und das sind momentan vor allem Rock- und Popsongs von Pink, Ed Sheeran, Jessie J und Avril Lavigne. Dabei steht der Spaß am gemeinsamen Musikmachen ganz klar im Vordergrund – sowohl bei den Proben Auf AEG als auch auf der Konzertbühne. Erste Auftritte hat die junge Band bereits u.a. ins Kulturzentrum KUNO und ins Nürnberger Opernhaus geführt.
Mit Maximilian Renner und Linda Wetzel an den Gitarren, Conrad Comanducci am E-Bass und Sara Wetzel am Schlagzeug rocken die fünf Newcomer von Project 75 die Kulturwerkstatt und geben damit einen energiegeladenen Auftakt zu einem spannenden Konzertabend Auf AEG.

Leitung: Axel Dinkelmeyer, Musikschule Nürnberg


20 Uhr › Kulturwerkstatt Auf AEG

9. elena steri in Concert

Über den Dächern einer geschäftigen Stadt finden leise, aber auch bestimmte Töne zwischen den Klängen einer E-Gitarre und der Verspieltheit einer Ukulele ihren Platz. Die Singer-Songwriterin elena steri schreibt ehrliche Lieder, die sowohl die kleinen und unscheinbaren Dinge im Leben würdigen, als auch große Emotionen transportieren, ohne dabei dem Kitsch zu verfallen. Hier entführt die SONGLINES-Karte die Hörerinnen und Hörer aus dem Alltag in wunderschöne Klanglandschaften. Mal melancholisch, mal verträumt, mal verschmitzt. Songs, die einen daran erinnern, dass alle guten Dinge im Leben endlich sind – aber alle schlechten auch.


Eintritt frei




Chor



Sonntag 29.9.


11 Uhr › Kulturladen Zeltnerschloss

10. Entre-deux chansons – Französische Chansons mit Dany Tollemer und Maryna Dorf

Seit 2008 begeistert die in Nürnberg lebende Künstlerin Dany Tollemer ihre Fangemeinde mit temperamentvollen Auftritten. Ihre Markenzeichen liegen in ihrer facettenreichen Stimme und in ihrem schauspielerischen Können. Die aus der Ukraine stammende Pianistin Maryna Dorf begleitet sie dabei einfühlsam am Piano und verleiht dem französischen Chanson-Abend eine zusätzliche internationale Note. Das unkompliziert geschickte Zusammenspiel beider Künstlerinnen verspricht erfrischenden Musikgenuss.


13.15 Uhr › Schmausenschloss (Ziegenstraße)

11. „Singing all together“ – Kinderchor der F.-W.-Herschel-Grundschule & „Wir Zwei“

Im Rahmen von SONGLINES Vol. I öffnet das Mögeldorfer Schmausenschloss seine Tore, um dem MUBIKIN-Schulchor eine Bühne für sein mitreißendes Programm zu bieten, das ganz im Zeichen der Gemeinschaft steht.

Der Kinderchor der F.-W.-Herschel-Grundschule zeigt, dass gemeinsames Singen den Zusammenhalt stärkt und Kindern gleichzeitig dabei hilft, zu selbstbewussten und einzigartigen Persönlichkeiten heranzuwachsen – unabhängig von Herkunft und sozialem Umfeld. Dies unterstützt die Bürgerstiftung ab der 3. Klasse unter der Leitung von Miriam Geißler. Gemeinsam mit ihrer Schwester Judith bildet Miriam das preisgekrönte Duo „Wir Zwei“, das dieses Konzert um einen Gastauftritt bereichern wird.


15 Uhr › Schloss Almoshof

12. Da wo man singt, da lass dich nieder …

Frauenpower auf Schloss Almoshof! Für SONGLINES Vol. I präsentieren gleich zwei Frauenchöre ihr umfangreiches Repertoire. Die »Femmes Musicales« singen klassisches Liedgut von Johann Pachelbel bis Johannes Brahms. Mit Eigenarrangements von »Florence & The Machine« oder »Alela Dianes« sowie jazzig bearbeiteten Folksongs und Evergreens zeigen die »Desirenen« ihr musikalisches Können. Kaffee und Kuchen versüßen den SONGLINES-Sonntag vor malerischer Schlosskulisse.


17 Uhr › Kulturladen Gartenstadt

13. Ohrwurm-Garantie mit ›Alten Socken‹

Die vier versierten Musiker »Old Socks« haben sich vor vier Jahren zusammengefunden und mischen den Chicago-, Mississippi- und Delta Blues mit Rock-Elementen. Sie spielen die großen Songs der Beatles, Rolling Stones, von Eric Clapton, Bob Dylan und vielen mehr und interpretieren sie dabei auf ihre Weise neu: Ohrwürmer garantiert!
Theo Döring – Gesang, Schlagzeug, Percussion, Mandoline, Mundharmonika
Wolfgang Körner – Gesang, Gitarren
Georg Maul – Gesang, Bass
Kurt Rottmann – Gesang, Gitarren


19 Uhr › Loni-Übler-Haus

14. Abschlusskonzert SONGLINES Vol. I

Die musikalische Reise von SONGLINES Vol. I durch Nürnberg endet im Loni-Übler-Haus mit einem transkulturellen Fest der Stimmen. Auf der Bühne: Die emotionsstarke kurdische Stimme Nürnbergs Besê Serkizi, sowie die Rapper des »Theaterprojekt International« Hamudie Saleh aus Palästina und Ahmad Al Rifai aus Syrien. Beide leben seit 2015 in Deutschland und präsentieren zum Abschluss des SONGLINES-Festivals ihre eigenen Rap-Songs. Außerdem live zu erleben: Ernst Schultz, der vor allem durch die Gruppe »Ihre Kinder« bekannt ist und mit seinen deutschsprachigen Interpretationen von Bob Dylan-Songs begeistert.

Der Abend wird moderiert von Heijo Schlein.


Eintritt frei

Nürnberg-Karte
Chor


SONGLINES Unplugged – Die mobilen Buskonzerte


Für SONGLINES Vol. I wird von Freitag, 27.9. bis Sonntag, 29.9. ein Shuttlebus (DER SONGLINER) die einzelnen Veranstaltungsorte in Nürnberg miteinander verbinden. Auf jeder Busfahrt erwartet die Gäste ein Mini-Unplugged-Konzert von coolen Nürnberger Live-Acts.
Mit dabei sind die großartigen Musiker*innen und Bands: Chris Padera, We Brought A Penguin, Nobutthefrog, Kevin Dardis, Katlanovski Express, lemoto, Wir Zwei, Gerhard Rost, Udo Langt, Aga Labus, Henry Wolf. Jede und jeder mit einem ganz besonderen Programm für den SONGLINER.
Lasst Euch überraschen, wer Euch auf welcher Tour durch Nürnberg begleitet und die Shuttletour zu einem einmaligen Erlebnis werden lässt.
Der SONGLINER startet täglich an der zentralen SONGLINES-Haltestelle auf dem Hall-Platz und bringt Sie bis zum letzten Veranstaltungsort

Abfahrtzeiten

Freitag

17:00 – Hallplatz – Kulturwerkstatt Auf AEG
19:00 – Kulturwerkstatt Auf AEG – Kulturaden Röthenbach
20:15 – Kulturaden Röthenbach – Villa Leon

Samstag

14:45 – Hall-Platz – Busbahnhof Langwasser Mitte
16:00 – Busbahnhof Langwasser Mitte – Kulturladen Ziegelstein
17:15 – Kulturladen Ziegelstein – Johannisbrücke
19:00 – Johannisbrücke – Kulturwerkstatt Auf AEG

Sonntag

10:30 – Hall-Platz – Kulturladen Zeltnerschloss
12:45 – Kulturladen Zeltnerschloss – Schmausenschloss (Ziegenstraße)
14:15 – Schmausenschloss – Kulturladen Schloss Almoshof
16:30 – Kulturladen Schloss Almoshof – Kulturladen Gartenstadt
18:15 – Kulturladen Gartenstadt – Kulturladen Loni-Übler-Haus









Die Portraits

Die Künstler und Künstlerinnen im Videoportrait.

Chor »Sing ein Lied …!


elena steri


Hamudie Salhe & Ahmad al Rifai


Hanamizuki


Dany Tollemer und Maryna Dorf


Projekt 75




















Gesamtleitung

Beate Schüler

Projektleitung

Eric Nikodym,
Jana Weißenfeld

Controlling

Hans-Jürgen Müller

Videodokumentation

Valerij Lisac

Design & Text-Consulting

moxie –
Paukstat Turiak GbR


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SONGLINES VOL. 1

ist ein partizipatorisches Projekt für N2025. Wir bedanken uns herzlich für die engagierte Zusammenarbeit mit dem Amt für Kultur und Freizeit, allen Kulturläden, der Musikschule Nürnberg, der Angehörigenberatung e.V. Nürnberg sowie der Musikzentrale Nürnberg.


Nürnberg 2025